Holz-Vergaserkessel

Holz ist der nachhaltigste Werkstoff - besonders im Hinblick auf seine energetische Nutzung. Von einer nachhaltigen Nutzung kann so lange gesprochen werden, wie nicht mehr verbraucht wird, als im gleichen Zeitraum neu entsteht.

Der wesentliche Vorteil der Holzverbrennung gegenüber allen anderen fossilen Brennstoffen liegt in seiner Klimaneutralität. Zwar wird ebenso wie bei der Verbrennung von Öl, Gas oder Kohle Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben. Durch das Baumwachstum wird dieses aber im Rahmen eines klimaneutralen Kreislaufs wieder gebunden.

Neben Kohlendioxid entstehen bei der Verbrennung von Holz und anderen Energieträgern weitere Umwelt wie Gesundheit belastende Schadstoffe. Der folgende Vergleich zeigt die Schadstoffemissionen der unterschiedlichen Brennstoffe bezogen auf die Erzeugung der gleichen Energiemenge:

Tabelle: Vergleich der Emissionen verschiedener Brennstoffe


*Weil das CO2 bei Holz auch anfallen würde, wenn es im Wald verrottet, kann für den Emissionsvergleich der Wert Null eingesetzt werden.
Quelle: Bundesamt für Konjunkturfragen, Betrieb von automatischen Holzfeuerungen, 1990, S. 54

Der Vergleich lässt folgende Rückschlüsse zu:

  1. Holz ist ähnlich wie Gas praktisch ohne Schwefel, sodass Schwefeldioxide
    im Gegensatz zur Verbrennung von Öl und Kohle keine Rolle spielen.
  2. Bei den Stickoxiden verhält sich die Holzfeuerung ähnlich wie bei der Kohleverbrennung und ist tendenziell etwas schlechter als bei Öl und Gas. Die Emission von Stickoxiden ist abhängig vom Brennstoff und von den Verbrennungsbedingungen im Kessel.
  3. In Bezug auf Kohlenwasserstoff und Teer verhält sich die Holzfeuerung ähnlich wie die mit Öl und Gas: Es entstehen deutlich höhere Emissionen. Allerdings ist die Bildung von Kohlenwasserstoffen stark von der Regelungstechnik abhängig, mit der die Verbrennung gesteuert wird.
  4. Die Holzfeuerung tendiert zu höheren Staubemissionen als Öl oder Gas und verhält sich ähnlich wie Kohlefeuerungen.
  5. Da die Verbrennungsbedingungen für Holz deutlich schwieriger zu steuern sind als bei anderen Brennstoffen, entstehen tendenziell höhere Emissionen an Kohlenmonoxid.

Insgesamt kann gesagt werden, dass Holzfeuerungen mit einer modernen Regelungstechnik den Vergleich mit Öl- oder Gasfeuerungen nicht zu scheuen brauchen und insbesondere hinsichtlich Schwefeloxid und Kohlendioxid Pluspunkte aufweisen.

 

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